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Amalgamsanierung

Tote Zähne ] Parodontitis ] [ Amalgamsanierung ]

 

Dieser Beitrag ist seit dem 14.02.2003 auf dieser Webseite

 

Begleitbehandlung bei Amalgamsanierung 

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Wenn der Patient sich entschlossen hat, seine Amalgamfüllungen entfernen zu lassen, dann sollte dies nicht ohne Begleitbehandlung geschehen.

 

Bezüglich einer möglichen, auf das Amalgam zurückzuführenden Beschwerdesymptomatik kann es bei Amalgamausbohrung ohne Begleitbehandlung zur deutlichen Beschwerdeverschlechterung kommen.

 

Dies hängt damit zusammen, dass das beim Ausbohren der Füllungen verstärkt vom Organismus aufgenommene Quecksilber bestimmte Rezeptoren der Stoffwechselenzyme und des Hormon-, Immun- und Nervensystems blockiert. Diese Rezeptoren sind sogenannte Zinkrezeptoren, an welchen normalerweise das Spurenelement Zink andockt und dabei die Enzyme aktiviert.

Sind die Rezeptoren nun durch das Schwermetall Quecksilber blockiert, dann können die Enzymwirkungen und die biochemischen Vorgänge im Hormon-, Immun- und Nervensystem nur verlangsamt ablaufen und es kommt zur Beschwerdesymptomatik. Es kann aber auch zu ungerichteten Hyperaktivitäten, z.B. von Hormondrüsen, kommen.

 

Deswegen sollte bei erhöhter Quecksilberbelastung durch viele Amalgamfüllungen oder bei deutlich erhöhter Quecksilberbelastung durch das Ausbohren ein Zinkpräparat gegeben werden.

 

Als vorbeugende Dauertherapie:

 

Unizink 50 Tbl                  1 – (1) – 1   

(d.h. 2-3 Tbl pro Tag morgens, mittags, abends).

Es kann auch jedes andere Zinkaspartat-Präparat gegeben werden.

 

Ab einer Woche vor dem geplanten Ausbohrtermin bis eine Woche danach soll die Dosis deutlich erhöht werden:

 

Unizink 50 Tbl                   2 – 1 – 2

 

Beim Unizink handelt es sich um ein Zinkaspartat, also um das Zinksalz der Spargelsäure, welches eine hohe Bioverfügbarkeit des Zinks ermöglicht.

Alternativ wäre auch ein Zinkorotat (Zinksalz der Molkensäure) möglich.

 

Gemeinsam mit dem Zahnarzt ist zu überlegen, ob nicht am besten höchstens nur zwei Füllungen pro Quartal ausgetauscht werden (bzw. ein Quadrant der Zahnreihen pro Quartal). Damit vermeidet man, dass die Belastung durch das beim Bohren freiwerdende Quecksilber zu groß wird.

Als Alternative zum Amalgam ist eine metallfreie Lösung anzustreben, z.B. DEFINITE (Infos bei Dentsply DeTrey GmbH, DeTrey Str. 1, 78467 Konstanz).

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Stand: 14. Dezember 2012
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