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Info-Stand INER

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INER-Informationen

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Presseerklärungen zum

Katholikentag 2000    Evangelischer Kirchentag 2001

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Dieser Beitrag ist seit dem 13.06.2001 auf der WebSite

Presseerklärung der Info-Standbetreiber des

Institutes für Natürliche Empfängnisregelung Prof. Rötzer e.V.

auf dem Evangelischen Kirchentag in Frankfurt (14.-16.6.2001)

 

 

Nach den Präsentationen auf den letzten Kirchen- und Katholikentagen in Leipzig, Mainz, Stuttgart und Hamburg ist das Institut für Natürliche Empfängnisregelung (INER) auch beim diesjährigen Evangelischen Kirchentag in Frankfurt mit einem Info-Stand vertreten. Der INER-Stand ist im Marktbereich 2 („In Würde leben"), Halle 4.2 (2. Obergeschoss), Stand-Nr. C24 zu finden.

Die Natürliche Empfängnisregelung (NER) in ihrer modernen und zuverlässigen Form geht auf den Österreicher Rötzer zurück, der 1951 als junger Arzt mit seinen Forschungen zum weiblichen Fruchtbarkeitszyklus begann. Tausende von Frauen arbeiteten im Laufe der Jahre mit Professor Rötzer zusammen und stellten ihm ihre Zyklusaufzeichnungen zur Auswertung zur Verfügung. Im Laufe der Jahre hat Rötzer ein Archiv mit über 300.000 Monatszyklen aufgebaut. Mit Hilfe dieses Archives konnte Rötzer die Regeln aufstellen, die die nahezu hundertprozentige Sicherheit der NER ausmachen.

Bei der NER handelt es sich nicht um eine „andere Verhütungsmethode", mit dem gleichen Ziel wie Pille, Spirale oder Sterilisation. Die Verhütungsmethoden der modernen Medizin zielen auf die Trennung von Sexualität und Fortpflanzung, indem die Fruchtbarkeit unterdrückt wird. Die NER dagegen ist eine reformierte Lebensweise, welche die Fruchtbarkeit bewusst wahrnehmen will und in das partnerschaftliche Leben integriert.

Diese Lebensweise ist „natürlich", da im Einklang mit der Natur. Jene Verhütungsmethoden sind gegen die Natur, vor allem gegen die Natur und Gesundheit der Frau gerichtet. Man kann auch nicht vom „natürlichen Verhüten" sprechen, sondern der richtige Begriff ist „Regelung". Die diese Lebensweise praktizierenden Menschen passen sich den schöpfungsgemäßen Rhythmen an und schwingen mit ihnen mit. Durch die genaue Kenntnis der Fruchtbarkeitsgesetze kann ein Kind gezielt angestrebt oder in begründeten Fällen eine Schwangerschaft vermieden werden.

„Du stellst meine Füsse auf weiten Raum" lautet das Thema des Kirchentages, „in Würde leben" das Thema des Marktbereichs, in dem sich der INER-Stand präsentiert. Man soll nicht denken, es sei unerheblich für die Menschwürde des einzelnen, wie er die Sexualität lebt. Wird Fruchtbarkeit akzeptiert und in das Leben integriert, dann steht der Mensch inmitten des weiten Raumes der Schöpfung. Er ist befreit, weil er sich frei zu Gottes Gesetzen bekannt hat. Wird die Sexualität von der Fruchtbarkeit abgekoppelt, dann negiert der Mensch seine Fruchtbarkeit, die aber schöpfungsimmanenter Teil seiner selbst ist. Der Mensch akzeptiert sich nicht so, wie Gott ihn geschaffen hat. Damit engt er seine gottgegebenen Möglichkeiten ein und verletzt so seine Menschenwürde. Der psycho-somatische Ausdruck dieser religiös-psychologischen Zusammenhänge sind die vielfach lebensbeeinträchtigenden Gesundheitsstörungen durch Pille, Spirale oder Sterilisation. Über die Grundlagen der NER stehen ausgebildete Multiplikatoren am Info-Stand Rede und Antwort.

Am Donnerstag, den 14.6.2001 findet um 16:45 Uhr auf dem kleinen Marktplatz (Stand Nr. 4.2 H37) in der Halle 4.2 ein Workshop statt. Thema: „Natürliche Empfängnisregelung, nicht nur für Christen".

Näheres zum Workshop: Bitte hier klicken!

Zum Selbststudium eignet sich das Buch: „Natürliche Empfängnisregelung – Der partnerschaftliche Weg" von Prof. Dr. med. Josef Rötzer, Herder-Verlag.

Kontaktadressen:

Karin Türck

 

Göserweg 28

D-88400 Biberach

 

Tel 07351-22584

Elisabeth Rötzer

 

Vorstadt 6

A-4840 Vöcklabruck

 

(0043)07672-3364

Internet: www.iner.org

Margarete und Hans Lanz

 

Feldweg 2a

I-39010 Gargazon Südtirol

 

0473/292321

Kati und Walter Gabathuler

 

Mühletobelstr. 63a

CH-9400 Rorschach

 

071-8555503

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Dieser Beitrag ist seit dem 15.07.2000 auf der WebSite

Pressemitteilung der Info-Stand-Betreiber des INER

anlässlich des 93. Deutschen Katholikentages vom 31.5. bis 4.6.2000 in Hamburg

 

Das Institut für Natürliche Empfängnisregelung (INER) informiert beim Katholikentag 2000

 

Der partnerschaftliche Weg

Nördlich des Mains beginnt für INER die Diaspora. Die 1500 Mitglieder des Institutes von Professor Dr. med. Josef Rötzer verteilen sich hauptsächlich auf Süddeutschland, Österreich und die Schweiz. Auf dem Katholikentag ist INER vom 1. bis 3. Juni mit einem Informationsstand in den Messehallen vertreten. Eine Chance, für interessierte Hamburgerinnen und Hamburger, Kontakte zu knüpfen.

Der Österreicher Rötzer, der kürzlich seinen 80. Geburtstag feierte, begann 1951 als junger Arzt die damals verfügbare Literatur zu studieren. Er besuchte Bibliotheken des In- und Auslandes und trug Forschungsmaterial zusammen. Ohne die wissenschaftlichen Vorarbeiten von Knaus und Ogino in den 20er und 30er Jahren wäre die Entwicklung der modernen Form der Natürlichen Empfängnisregelung (NER) nicht denkbar gewesen. Der erste, der bereits 1929/30 die Idee hatte, die Temperaturmessung in den Dienst der Geburtenregelung zu stellen, war der katholische Landpfarrer Wilhelm Hillebrand.

In Rötzers noch jungen Ehe hatten sich in rascher Folge 3 Kinder eingestellt. Somit begann seine Ehefrau Margareta mit den Temperaturmessungen. Sie war in der Beobachtung ihrer biologischen Abläufe sehr gewissenhaft. Margareta Rötzer konnte ihrem Mann bereits nach kurzer Zeit mitteilen, dass in den Tagen vor dem etwa in der Mitte des Zyklus stattfindenden Temperaturanstieg immer eine eigenartige Schleimabsonderung aus der Scheide festzustellen war. Der Schleim veränderte sich von Tag zu Tag und wurde zum Temperaturanstieg hin immer flüssiger und sogar dehnbar. Auch über diesen im Gebärmutterhalskanal gebildeten Schleim fand Rötzer einiges an Literatur. Anscheinend konnten viele Frauen diesen Schleim feststellen. Diese Erkenntnis war für Rötzer der Einstieg in die systematische Erforschung. Bereits Ende der fünfziger Jahre hielt er die ersten Vorträge, in denen er öffentlich über den Zyklus der Frau, unter anderem auch über den Zervixschleim sprach. Prompt erhielt er eine Anzeige bei der Ärztekammer Oberösterreichs: Er rede über unanständige Dinge, hieß es.

Aber immer mehr Frauen arbeiteten mit Rötzer zusammen und stellten ihm ihre Zyklusaufzeichnungen zur Verfügung. Im Laufe der Jahre hat er ein Archiv von über 300.000 Monatszyklen gesammelt und ausgewertet. Es waren viele Tausend Frauen, die von Rötzer beraten wurden. Mit Hilfe ihrer Zyklusaufzeichnungen konnte die der NER heute eigene Sicherheit erreicht werden. In der zweiten Zyklusphase, also in der Temperaturhochlage ist der sogenannte Pearl-Index der NER bei Einhaltung der Hauptregel 0, das bedeutet, von 100 Frauen, die diese Regel in ihrem Sexualverhalten ein Jahr lang einhalten, wird keine schwanger. In den ersten sechs Zyklustagen ab erstem Tag der Periodenblutung ist der Pearl-Index 0,2 bei Einhaltung bestimmter Regeln, das heißt: 0,2 Schwangerschaften bei 100 Frauen oder besser 1 Schwangerschaft bei 500 Frauen innerhalb eines Jahres. Zum Vergleich: die Pille hat einen Pearl-Index von 0,5 bis 1, die Spirale von 2, das Kondom von 3, Vaginaltabletten von 7. Die Zahlen geben immer an: Anzahl der Schwangerschaften bei 100 Paaren mit regelmäßigem Sexualverkehr, die die entsprechende Methode 1 Jahr lang praktizieren.

Nun legt Professor Rötzer aber großen Wert auf die Feststellung, dass seine sympto-thermale Methode (Symptombeobachtung kombiniert mit Temperaturmessung) keine Verhütungsmethode wie die oben erwähnten ist. Geburtenverhütung geht immer nur in eine Richtung, nämlich Vermeidung einer Schwangerschaft durch Manipulation des Sexualaktes. Die Empfängnisregelung dagegen kennt auch das andere Ziel, nämlich Hilfestellung beim Anstreben einer Schwangerschaft, wenn das Paar mit Sterilitätsproblemen zu kämpfen hat. Durch die regelmäßigen Zyklusaufzeichnungen kennt das Paar die für die Empfängnis am besten geeigneten Tage.

Multiplikatoren von INER, die Beratungen durchführen oder Kurse in Volkshochschulen abhalten, weisen dezidiert darauf hin, dass die NER eine reformierte Lebensweise ist, ganz anders als die Verhütungsmentalität, welche Sex um jeden Preis, sofort und immer zu haben fordert. Paare, die NER anwenden, sind eine bewusste Minderheit, die ihre Sexualität im Mitschwingen mit dem natürlichen Fruchtbarkeitsrhythmus der Frau leben wollen. Viele haben es versucht, sind aber an fehlender Ausdauer und der zeitgeistigen Sicht der Sexualität gescheitert. Wird Sexualität als Konsumgut angesehen, hat die NER keine Chance.

Die meisten Frauen, die die manipulativen Verhütungsmethoden anwenden, bezahlen eine hohen Preis dafür. Dem vermeintlichen Gewinn an Lebensqualität durch jederzeit verfügbare Sexualität steht ein manchmal dramatischer Verlust an Gesundheit gegenüber. Zahllose Frauen mussten die Einnahme der Pille bereits mit ihrem Leben bezahlen. Viele leiden unter chronischen Folgekrankheiten der hormonalen Kontrazeption. Aber es findet auch ein Verlust der Liebe statt.

Verhütung macht Warten überflüssig, die Vorfreude fällt weg. Was jederzeit möglich ist, verliert an Wert. Ein genussvoller Bereich des partnerschaftlichen Miteinanders kann im Zeitraffer stattfinden. Ein Film im Zeitraffer ist aber rascher zu Ende. Könnte dies eine Begründung für das Scheitern vieler Ehen und Beziehungen sein? Könnte eine fehlende Bereitschaft zur Rücksichtnahme auf den fraulichen Fruchtbarkeitsrhythmus zur Störung der Harmonie zwischen Frau und Mann führen?

Über die Grundlagen der NER und über die philosophischen, ethischen und religiösen Fragen im Umfeld von Sexualität und Fortpflanzung stehen ausgebildete Multiplikatoren des INER in den Messehallen Rede und Antwort. Der Stand im Erdgeschoss der Halle 10 hat die Nr. 207.

Zum Selbststudium der Methode eignet sich das Buch: „Natürliche Empfängnisregelung – Der partnerschaftliche Weg" von Prof. Dr. med. Josef Rötzer, Herder-Verlag.

Das 1999 erstmalig erschienene Buch: „Der persönliche Zyklus der Frau – von der Vorpubertät bis in die Wechseljahre" von Prof. Rötzer behandelt normale und besondere Zyklusverläufe. Fernerhin wird dargestellt, wie durch einfache Zyklusdiagnostik unter Mitverantwortung der Frau teure und in der Aussagekraft zweifelhafte apparative Diagnostik eingespart werden kann.

Manfred van Treek, Viernheim

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Stand: 14. Dezember 2012
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