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Praxis Manfred van Treek - Viernheim

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Krebstherapie

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Dieser Beitrag ist seit dem 16.04.2001 auf dieser Webseite.

Biologische Krebstherapie

Ein Interview

Am 16.9.2000 fand auf dem Apostelplatz in Viernheim ein Tag der Selbsthilfegruppen statt.

Die Frauenselbsthilfegruppe nach Krebs bat den Arzt M. van Treek um ein Interview zu Fragen der biologischen Krebsbehandlung.

Die Fragen stellte Bernd Karl, freier Mitarbeiter der Stadt Viernheim.

Weitere Informationen zur biologischen Krebsbehandlung im Internet unter:

www.biologischekrebsabwehr.de

 

Frage:

Herr van Treek, Sie sind Arzt für Naturheilkunde in Viernheim. Warum hat sich die Frauenselbsthilfegruppe nach Krebs gerade einen biologisch orientierten Arzt als Ansprechpartner gesucht?

Antwort:

Frauen sind eher geneigt, zusätzliche Behandlungsmöglichkeiten zu suchen, welche die bekannten schulmedizinischen Methoden: Operation, Strahlen- und Chemotherapie ergänzen; und solche findet man in der biologischen Krebsbehandlung.

Aber ich denke, dass ich nicht der einzige Ansprechpartner bin, die Selbsthilfegruppe macht ja auch Exkursionen in Kliniken, wo schulmedizinisch behandelt wird.

 

Frage:

Sie sagten, dass die schulmedizinische Krebstherapie mit Operation, Strahlen- und Chemotherapie arbeitet – die biologische Krebsbehandlung ist anscheinend etwas ganz anderes - was ist denn der wesentliche Unterschied?

Antwort:

Der wesentliche Unterschied liegt wohl im zugrundeliegenden Verständnis der Krebsentstehung.

Nach der Schulmedizin entsteht der Krebs durch Entartung der Gene in bestimmten Zellen.

Dadurch kommt es zu ungebremster Vermehrung dieser Krebszellen und zu bösartigem, organzerstörendem Wachstum.

Für die biologische Krebsbehandlung beginnt die Erkrankung nicht erst mit dem Auftreten des Tumors, sondern früher.

Die Zellen liegen ja eingebettet in dem sogenannten Zwischenzellenraum, in dem die Immunreaktionen stattfinden, die entstandene Krebszellen vernichten.

Dies geschieht übrigens laufend in jedem Menschen.

Aus der Sicht der biologischen Medizin ist dieser Zwischenzellenraum krankhaft verändert, er ist sozusagen verschlackt.

Damit können Stoffaustausch, Ernährung und Sauerstoffversorgung der Zellen und Immunreaktionen nicht mehr ordentlich ablaufen.

Erst wenn die Abwehr nicht mehr richtig funktioniert, können die von der Schulmedizin als Ursachen angeschuldigten Krebsviren, radioaktiven Strahlen und chemischen Auslöser zellschädigend wirken.

Chemische Auslöser sind z.B. Nikotin für Lungenkrebs, Benzpyrene aus dem Grillfleisch für Dickdarmkrebs oder künstliche Östrogene aus der Pille für Brustkrebs.

 

Frage:

Also die schulmedizinische Sicht betrachtet in erster Linie die entarteten Zellen und sie will den Tumor beseitigen. Die biologische Krebsmedizin will die Immunabwehr stärken. Würde denn Ihrer Meinung nach eine Stärkung der Immunabwehr ausreichen, könnte man auf die Krebsoperation verzichten?

Antwort:

Keineswegs! Es muss - wenn möglich - die sogenannte Tumorlast beseitigt oder vermindert werden, und das geht in den meisten Fällen nur durch Stahl, Strahl und Chemotherapie.

Die biologische Krebsmedizin versteht sich als Ergänzung zur Tumorbeseitigung, damit durch Stärkung des Immunsystems das Auftreten neuer Tumore verhindert oder zumindest hinausgezögert wird.

 

Frage:

Können Sie uns einige Methoden der biologischen Krebsbehandlung erklären?

Antwort:

Die biologische Krebsbehandlung verfolgt mehrere Ziele:

1. Der Zwischenzellraum soll entschlackt werden.

2. Das Immunsystem muss gestärkt werden.

3. Die Sauerstoffversorgung der Zellen soll verbessert werden.

4. Mineralstoff- und Vitaminaufnahme soll optimiert werden.

5. Darmsanierung mit Heilerde oder Mikrobiologischer Therapie.

6. Enzymtherapie.

7. Zahn- und Amalgamsanierung.

ad Ziel 1.

Wenn keine krebsbedingte Blutarmut vorliegt, können auch kleine Reinigungsaderlässe oder gewebeentschlackende Schröpfbehandlungen durchgeführt werden.

ad Ziel 2.

Die Misteltherapie sollte zur Aktivierung von Immunzellen führen.

Auch durch Extrakte aus Thymusdrüsen wird die Immunabwehr gefördert. Die Thymuspräparate werden aus den Thymusdrüsen von geschlachteten Kälbern gewonnen. Bei der Thymusdrüse handelt es sich um ein Organ des Immunsystems.

ad Ziel 3.

Die Zellen des Krebspatienten unterliegen wegen der Verschlackung des Zwischenzellenraumes meistens einem chronischen Sauerstoffmangel.

Hier kann die OZON-Therapie oder die Sauerstoff-Mehrschritt-Therapie zu einer besseren Sauerstoffversorgung führen.

ad Ziel 4.

Auch Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente sollten hochdosiert zugeführt werden, denn der Krebspatient benötigt diese Stoffe in verstärktem Maße.

Beispielhaft sei hier das Zink erwähnt, ein wichtiger Cofaktor vieler Stoffwechselenzyme.

Krebs entsteht oft auf dem Boden einer chronischen Entzündung, die dabei entstehenden sogenannten „Radikale" können Krebs auslösen; Vitamin E hochdosiert ist in der Lage, diese Radikale abzufangen.

ad Ziel 5.

Da im Darm viele Giftstoffe auftreten, sollten diese durch regelmäßige Einnahme von Heilerde abgefangen werden. Bei Störung der natürlichen Darmflora sollte eine sogenannte Mikrobiologische Behandlung mit natürlichen Darmbakterien durchgeführt werden.

ad Ziel 6.

Die Behandlung mit Enzymen ist in der Lage, auf den Krebszellen vorhandene „klebrige" Substanzen aufzulösen. Durch die Auflösung dieser klebrigen Oberflächensubstanzen wird die Bildung von Tochtergeschwülsten erschwert, und es wird den Immunzellen leichter gemacht wird, die Krebszellen anzugreifen.

ad Ziel 7.

Die biologische Krebsbehandlung fordert die Beseitigung von bestehenden Zahnherden und die Sanierung von Amalgam-gefüllten Zähnen.

Zahnherde sind z.B. wurzelbehandelte Zähne oder chronische Kieferentzündungen im Bereich abgestorbener Zahnwurzeln.

Solche Herde haben Fernwirkungen auf andere Organe.

 

Frage:

Was könnte der Patient selbst in seinem täglichen Leben zu einer gesunden Lebensweise beitragen, um das Krebsrisiko zu vermindern?

Antwort:

Ich hatte ja bereits den Zwischenzellenraum erwähnt, in dem wichtige Abwehrvorgänge stattfinden. Dieser Raum zwischen den feinsten Verästelungen der Blutgefäße und den Organzellen, der kann z..B. bei Überernährung oder Fehlernährung verschlacken. Eine Überernährung mit tierischem Eiweiß führt zur Ablagerung eines krankhaften Eiweißstoffes, so dass notwendiger Stoffaustausch und Sauerstoffversorgung der Zellen vermindert wird.

Somit soll bei Übergewicht eine Gewichtsreduktion angestrebt werden, insbesondere sollte der Krebspatient aber tierische Eiweiße in seiner Ernährung vermindern.

Überhaupt ist die Basismethode der biologischen Krebsbehandlung die Ernährungstherapie, die reich an Salaten, Obst und Gemüse ist. Tierische Eiweiße sind weitgehend reduziert.

Auch fabrikzuckerhaltige Produkte sind problematisch, denn Zucker ist bekanntlich ein Vitamin- und Mineralstoffräuber.

Vitamine und Mineralstoffe sind aber für den Aufbaustoffwechsel bzw. für immunologische Vorgänge unentbehrlich.

Die bekannten Risikofaktoren sollten gemieden werden, z.B. Nikotin.

Negativer Dauerstress sollte gemieden werden.

Frauen sollten sich kritisch mit den Nebenwirkungen künstlicher Sexualhormone befassen, also Pille oder Wechseljahreshormone. Hier gibt es erhöhte Risiken für Brustkrebs und Gebärmutterhalskrebs.

 

Frage:

Die biologische Krebsbehandlung scheint also sehr umfassend zu sein. Ist dabei eine intensivere Selbstdisziplin und Mitarbeit des Patienten gefordert, als bei der schulmedizinischen Behandlung?

Antwort:

Bei der biologischen Krebsbehandlung wird der Patient aktiver in die Behandlung eingebunden.

Er ist meistens gut informiert und trägt die Verantwortung mit.

Er geht aus der Haltung der Passivität heraus („Der Arzt soll mal machen!") und arbeitet durch seine Lebensweise und –haltung mit.

Diese Einstellung kann Kraft und Mut mobilisieren, was wiederum den Krankheitszustand des Patienten verbessern kann.

 

Bernd Karl: Herr van Treek, wir danken für dieses Interview.

 

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Stand: 14. Dezember 2012
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