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Dieser Beitrag ist seit dem 11.02.2005 auf dieser Webseite
- Plattenepithelcarcinom der Zervix -unverantwortlicher Gynäkologeverschreibt die Pille Yasmin
Folgende Anfrage erhielt die Redaktion Medizinkritik am 11.01.2005:
Sehr geehrter Herr van Treek
Seit ca. 6 Monaten nehme ich wieder die Pille
Yasmin. Seit dieser Zeit leide ich monatlich unter einer Pilzinfektion der
Scheide. Mein Frauenarzt sagt zwar, dass er nicht der Meinung ist, dass es von
der Pille kommt, aber ich denke da anders, weil es jeden Monat zur selben Zeit
passiert. Bei meiner letzten HPV Untersuchung wurden auch wieder Viren
nachgewiesen, was vor der Pilleneinnahme nicht der Fall war (nur vor der OP!)
Am Liebsten würde ich die Pille absetzen, da ich
sowieso nie ein Freund davon war. Man sagte mir nur, dass ich frühestens 2 Jahre
nach der OP wieder schwanger werden dürfte und wollte natürlich auf Nummer
"Sicher" gehen. Frau S.
Antwort der Redaktion am 19.01.2005:
Sehr geehrte Frau S.
Leider schreiben Sie nicht viel über Ihre Verhütungsvorgeschichte, ich weiß nicht mal Ihr Alter. An dieser Stelle möchte ich allen Anfragerinnen sagen: geizen Sie nicht mit Informationen, setzten Sie mich "ins Bild", dann kann ich die Situation besser einschätzen und bessere Vorschläge machen. Pillen, Spirale, Sterilisation, Abtreibung, Frauenkrankheiten; das ist alles wichtig. Auch die Zeiten: wie lange wurde die Pille genommen? Wie lang ist die Abtreibung her? Usw. Eine ganzheitliche Sichtweise braucht alle Informationen.
Eine Trachelektomie ist die Entfernung des Gebärmutterhalses, z.B. wegen eines Cervixcarcinoms.
Es handelt sich bei Ihnen um eine schwere Krankheit.
In meiner Praxis waren bisher über zehn Patientinnen mit Cervixcarcinom. HPV (humanes Papillomavirus) ist zwar der wichtigste ätiologische Faktor, dennoch habe ich keine Patientin mit diesem Krebs, die nicht vorher mehr oder weniger lange die Pille genommen hatte. Somit dürfte die Östrogendominanz, die die Pille hervorruft, auch an diesem Frauenkrebs mit schuldig sein. Östrogendominanz durch Ethinylestradiol (= Kunsthormon der Pille) und durch Progesteronmangel. Progesteronmangel, weil keine Eisprünge stattfinden. Keine Eisprünge, weil die Pille sie verhindert. Östrogene fördern die Zellteilung, Progesteron bremst die Zellteilung. Kann nachgelesen werden bei John Lee: “What your Doctor may not tell You about Breast-Cancer”, Thorsons-Verlag, UK. Ungebremste Zellteilung lässt eher maligne Zellen entstehen. Außerdem ist Progesteron ein natürliches Immunstimulanz, während Östradiol (auch das natürliche Östradiol, wenn es nicht durch das Gelbkörperhormon ausbalanziert wird, erst recht aber Ethinylestradiol, auf welchem die kommerzielle Gynäkologie so steht) das Immunsystem eher hemmt. Östrogendominanz macht z.B. Veränderungen im Zinkstoffwechsel im Sinne von Zinkverlust. Zink ist aber wichtiges Coenzym für die Funktion vieler Vitamine und Enzyme, auch für solche, die für das Immunsystem notwendig sind. Recherchieren Sie doch mal darüber im Internet; ich bin überzeugt, Sie stoßen auf viele Webseiten, die hierzu Informationen bieten.
Wenn Ihr Gynäkologe Ihnen die Pille in Ihrer Situation „erlaubt“ hat, dann finde ich dies unverantwortlich. Das können Sie demjenigen – unbekannterweise – ruhig mitteilen.
Ich an Ihrer Stelle würde nie mehr künstliche Sexualhormone in meinen Körper hineinlassen. Die Vermeidung einer Schwangerschaft kann auch anders erreicht werden, notfalls mit Enthaltsamkeit. Aus naturheilkundlicher Sicht wäre es von Vorteil, wenn Sie noch eine biologische Krebsbehandlung machen würden, z.B. Mistelbehandlung aus der anthroposophischen Medizin und Wasserlinsenelixier aus der Hildegardmedizin (siehe: www.biologischekrebsabwehr.de).
Ich wünsche Ihnen Genesung von Ihrer Erkrankung.
Mit freundlichen Grüßen
M. van Treek Arzt für Allgemeinmedizin und Naturheilkunde
Antwort der Anfragerin am 20.01.2005:
Sehr geehrter Herr van Treek,
Zweite Antwort der Redaktion am 20.01.2005:
Sehr geehrte Frau S.
Vielen Dank für die zusätzlichen Informationen.
Bezüglich der rezidivierenden Pilzinfektionen werden Sie mit großer Wahrscheinlich eine Besserung erleben, wenn Sie die Pille wie empfohlen und ich glaube auch wie von Ihnen selber instinktiv gewünscht weglassen. Ich finde es sehr gut, dass Sie bereits die Misteltherapie machen. Wegen weiterer Möglichkeiten der naturheilkundlichen Krebsbehandlung möchte ich nochmal auf die Webseite der Gesellschaft für biologische Krebsabwehr verweisen.
Bezüglich der Empfängnisregelung: die NER nach Rötzer kombiniert Temperaturmessung und Zervixschleimbeobachtung. Unfruchtbarkeit beginnt in der zweiten Phase des Zyklus am Abend des dritten Tages der Temperaturhochlage. Dabei gilt: Es müssen 3 hohe über 6 tiefen Messungen erfolgt sein, die dritte hohe Messung muss mindestens 0,2 Grad über der höchsten der 6 tiefen Messungen liegen. Dabei werden nur solche hohen Messungen berücksichtigt, die nach dem Schleimhöhepunkt liegen. Der Schleimhöhepunkt ist am letzten Tag mit dem besten, also spinnbarem Zervixschleim. Nur: Nach Trachelektomie werden Sie wahrscheinlich keinen Zervixschleim mehr feststellen können, da ja die Zervix weg ist. Es stellt sich dann aber auch die Frage, wie eine Schwangerschaft aufrecht erhalten werden kann, wenn keine Zervix die Gebärmutter verschließt.
Möglicherweise können Sie also die Kombination von Temperaturmessung und Schleimbeobachtung gar nicht anwenden. Dann sollte Unfruchtbarkeit besser erst ab 4ten Tag der Hochlage angenommen werden. Falls Sie mechanische Verhütungsmittel erwägen (Kondom, Kondom in Kombination mit Diaphragma), dann sollten Sie bedenken, dass diese naturgemäß an fruchtbaren Tagen unsicherer sind als an nicht fruchtbaren Tagen.
Alles Gute und mit freundlichen Grüßen
M. van Treek
Ergänzung am 10.02.2005:
Sehr geehrte Frau S.
Bei der nochmaligen Durchsicht unseres Briefwechsels ist mir aufgefallen, dass ich Ihre Frage nach einer alternativen Behandlung von Scheidenpilz nicht beantwortet hatte. Das möchte ich im Folgenden tun:
Naturheilkundliche Behandlungen bei Entzündungen der Scheide:
1. Majorana/Melissa Vaginalzäpfchen (Weleda) 2x täglich tagsüber 1 Zäpfchen in die Scheide einführen. Majoran und Melisse sind durchwärmende Pflanzen.
2. Abends beim Schlafengehen eine frische, nicht zu kleine, geschälte, oberflächlich eingeritzte und mit einem Zwirnsfaden durchnähte Knoblauchzehe in die Scheide einführen und über Nacht dort belassen. Die ätherischen Öle aus dem Knoblauch verbessern die Durchblutung im kleinen Becken enorm und sie sind außerdem antibakteriell, antimykotisch, antiviral und antiparasitär wirksam. Die meisten Frauen (nach meiner Schätzung 9 von 10) vertragen diese lokale Knoblauchanwendung gut. Sollte es brennen, dann kann der Scheideneingangsbereich vorher mit Lidesthesinsalbe (Lidesthesin = Lokalanästhetikum Lidocain in Salbenform) behandelt werden. Mit Knoblauch in der Scheide können auch Blasenentzündungen erfolgreich behandelt werden. Die ätherischen Öle des Knoblauches diffundieren auch in die Blase.
3. Neben der je nach Bedarf einige Tage dauernden lokalen Behandlung sollte Knoblauch auch einige Tage lang kurmäßig reichlich gegessen werden, und zwar 4-5 rohe Zehen pro Tag. In Salat, in Naturjoghurt oder ich Scheibchen geschnitten aufs Butterbrot. Knoblauch nie braten, backen oder sonst wie erhitzen, dann verliert er seine medizinische Wirkung. Wenn der Patient/die Patientin nicht deutlich nach Knoblauch duftet, dann ist diese hoch wirksame Heilpflanze unterdosiert. Wenn jemand den Geschmack nicht mag, kann die Knobizehe in tablettengroße Stückchen geschnitten werden und mit Tee, Fruchtsaft oder Wasser wie Tabletten geschluckt werden. Vorsicht mit Knoblauch auf leerem Magen, dies könnte harmlose und vorübergehende aber dennoch unangenehme Schmerzen auslösen.
4. Anstelle der allabendlichen lokalen Knoblauchbehandlung: Knoblauch nur jede zweite Nacht. Die jeweils andere Nacht mit einer 10-ml-Spritze Naturjoghurt tief in die Scheide einführen, dann Vorlage vorlegen. Im Naturjoghurt sollten rechtsdrehende Milchsäurebakterien enthalten sein, welche beim Aufbau der natürlichen Scheidenflora helfen.
5. Wenn die Beschwerden nach einigen Tagen besser geworden sind, kann mit Döderlein Med Vaginalkapseln nachbehandelt werden. Döderlein Med enthält Milchsäurebakterien.
Dies wollte ich Ihnen noch mitteilen.
Mit freundlichen Grüßen M. van Treek
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