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Gewicht & Spirale

[ Gewicht & Spirale ] 5 J. Spirale: Myom ] Hormone/BS-Vorfall ]

 

Dieser Beitrag ist seit dem 11.02.2005 auf dieser Webseite

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Gewichtszunahme durch Hormonspirale -

unwissende Gynäkologin bestreitet Zusammenhang

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Folgende Anfrage erhielt die Redaktion Medizinkritik am 19.01.2005:

 

Hallo,

 

ich habe mir vor ca. 4 Jahren eine Hormonspirale einsetzen lassen. Habe sie bis jetzt wirklich sehr gut vertragen. Nur ein Problem habe ich. Ich habe seit der Einsetzung der Spirale ca. 8 kg zugenommen. Das Problem habe ich schon öfters bei meiner Frauenärztin angesprochen, sie meint aber immer, dass das nicht sein könnte und sie das auch von anderen Patienten noch nie gehört hätte. Jetzt meine Frage: kann meine Gewichtszunahme mit der Hormonspirale zu tun haben oder ist das völlig abwegig? Was könnten Sie mir sonst als alternatives Verhütungsmittel anbieten?

Falls es noch wichtig ist: seit 4 Jahren, seit ich die Hormonspirale habe, kommt keine Monatsblutung mehr.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Frau M.

 

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Antwort der Redaktion Medizinkritik am 20.01.2005:

 

 

Sehr geehrte Frau M.

 

Vielen Dank für Ihre vertrauensvolle Anfrage.

 

Ich fürchte, Ihre Gynäkologin ist auf einem Auge blind - wie man so schön sagt. Diese pathologischen Stereotypien von Mitgliedern der kommerziellen Gynäkologie kenne ich auswendig. Sie können dutzendweise solche Berichte auf meiner Webseite nachlesen: "Das kommt nicht von der Pille", "das kommt nicht von der Spirale", "Frauen vertragen die Hormonspirale hervorragend". Diese Mediziner lügen! Es ist doch klar, dass die Gynäkologen Methoden, mit denen sie den Frauen so viel Geld aus der Tasche ziehen, nicht in Frage stellen - oder? Waren Sie schon auf der Webseite www.hormonspirale-forum.de ? Dort können Sie reichen Erkenntnisgewinn mit Hilfe der Erfahrungsberichte betroffener Frauen erhalten. Ich hoffe nur, dass die Frauen endlich mal aufwachen und Gynäkologen, Schering und Konsorten verklagen.

 

Es spielt aus der Sicht der Naturheilkunde eine große Rolle, dass Sie seit der Hormonspirale keine Monatsblutung mehr haben. Sie entgiften deswegen nicht mehr genügend. Das ist der große Vorteil der Frauen gegenüber den Männern, dass sie eine Monatsblutung haben. Seit antiken Zeiten (Hippokrates / Medizin im Alten Griechenland) weiß die Naturmedizin, dass die Frau über die monatliche Blutung entgiftet. Bei der ungenügend oder gar nicht mehr menstruierenden Frau lagert sich das Stoffwechselgift im Körper ab. Damit es sich nicht in lebenswichtigen Organen ablagert, schaltet der Körper einer solchermaßen betroffenen Frau auf Fettanlagerung um, im Fettgewebe - so "denkt" der Körper - können die Schlacken nicht so viel anrichten. Damit hat er recht. Nur: Sie können sich anstrengen, wie Sie wollen; eine Diät nach der anderen machen; Sie können Kalorien zählen und durch den Wald joggen, Sie können in der Sauna schwitzen oder auf Nulldiät gehen. Es wird alles nichts helfen. Die Pfunde bleiben drauf, solange Sie das unterdrücken, was zur Ihrer Fraulichkeit und ihrem Lebensalter nun mal dazugehört. Auch Frauen in den Wechseljahren, die ja auch nicht mehr bluten, neigen zum Fettansatz. Jetzt denken Sie womöglich, dann müssten ja alle Männer dick werden. Die Natur hat es beim Mann so eingerichtet, dass er mehr über den Schweiß entgiftet; der Mann hat anders funktionierende Schweißdrüsen. Ohne jetzt meinen männlichen Geschlechtsgenossen zu nahe treten zu wollen: Männerschweiß riecht ganz anders, der Geruch ist penetranter; dies ist ein Zeichen dafür, dass Männer mehr giftige Stoffwechselprodukte in ihrem Schweiß haben.

 

Zur Frage nach einem alternativen Verhütungsmittel: "anbieten" kann ich Ihnen gar kein Verhütungsmittel. Das müssen Sie selber rausfinden. Eigentlich bin ich auch gegen die Verhütung; und zwar aus moralischen Gründen. Wir können doch Kinder nicht "verhüten". Sie sollen doch unser Leben bereichern und sollen nicht als "Schaden" gesehen werden. Schäden verhütet man, wie z.B. Unfälle, Feuer und Diebstahl. Dafür gibt es dann entsprechende "Verhütungsvorschriften".

 

Die Nachwuchsfrage will "geregelt" werden im Sinne verantwortlicher Elternschaft. Bei wichtigen Gründen muss auf die Zeugung eines Kindes verzichtet werden. Wenn man es aber in sein Leben integrieren kann, dann wäre der Verzicht auf ein Kind doch fatal. Ebenso fatal sind Verhütungsmethoden (alle üblichen, an denen die GynMänner viel Geld verdienen) für die Gesundheit und den Körper der Frau. Die Fortpflanzung kann "geregelt" werden nur mit Hilfe natürlicher Methoden. Und dazu gibt es seit vielen Jahren schon die von Prof. Rötzer entwickelte Natürliche Empfängnisregelung. Infos finden Sie unter www.iner.org .

 

Ich wünsche Ihnen viel Erfolg bei Ihrem Bemühen um Gesundheit und viel Glück bei der Suche nach einer naturgemäßen Lebensweise.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

M. van Treek

Arzt für Allgemeinmedizin

und Naturheilkunde

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Stand: 14. Dezember 2012
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