www.medizinkritik.de

Praxis Manfred van Treek - Viernheim

Home Nach oben Inhalt

Wann fruchtbare..?

[ Wann fruchtbare..? ] Schichtdienst ]

 

Dieser Beitrag steht seit dem 15.09.2003 auf der WebSite

 

horizontal rule

Wann sind die Fruchtbaren Tage?

horizontal rule

 

Folgende Anfrage erreichte die Redaktion Medizinkritik am 22.7.2003:

 

Hallo liebes Team!

 

Bin 32, habe ein Tochter und bekomme seit einem Jahr meine Regel in Abständen zwischen 35 und 42 Tagen?

Vor der Geburt war dies auch schon so gewesen, hatte sich normalisiert auf 35 Tage.

Wie kann ich feststellen, wann die fruchtbaren Tage sind?

Haben einen „Fruchtbarkeitstester“, aber der zeigt immer nur die unfruchtbaren Tage an ...

Kann es sein, dass ich keinen Eisprung mehr habe?

 

Mit freundlichen Grüßen

 

M.

horizontal rule

 

Antwort der Redaktion Medizinkritik am 13.9.2003:

 

Sehr geehrte Frau M.

 

Die fruchtbaren Tage können Sie am "Fruchtbarkeitsschleim" erkennen, falls Sie ihn bei sich im Bereich des Scheideneingangs wahrnehmen können. Er wird in den Schleimdrüsen des Gebärmutterhalskanals gebildet und ist an den Tagen um den Eisprung herum fadenziehend und dehnbar, wie das Eiweiß des rohen Hühnereis.

Aber auch an den vorangehenden Tagen, an denen der Schleim noch zähflüssig ist oder weißlich-dicklich oder gar käsig-krümelig muss die Frau oder besser das Paar von Fruchtbarkeit ausgehen, denn in jedem Schleim können die Spermien bis zu sechs Tagen überleben. Der Schleim ernährt die Spermien. Dann brauchen die Spermien nur noch zu warten, bis der Schleim verflüssigt wird und der Muttermund sich öffnet. Zeitgleich ist meistens der Eisprung.

Es sollte auch noch an den vier Tagen nach dem Tag mit dem besten, dem fadenziehendsten Fruchtbarkeitsschleim von Fruchtbarkeit ausgegangen werden. Wenn im Sinne der Natürlichen Empfängnisregelung nach Professor Rötzer die Temperatur gemessen und in die Auswertung integriert wird, dann kann schon am Abend des dritten Tages nach dem Schleimhöhepunkt von Unfruchtbarkeit ausgegangen werden.

 

Am besten Sie kaufen sich das Buch: Natürliche Empfängnisregelung von Prof. Rötzer aus dem Herder-Verlag.

 

Ob Sie noch einen Eisprung haben, kann ich aus den gegebenen Angaben nicht sagen. Selbst wenn Sie die Aufwachtemperatur im Sinne der NER nach Rötzer messen und eine Temperaturhochlage in der zweiten Zyklushälfte feststellen, können Sie noch nicht sicher sein, ob Sie auch einen Eisprung gehabt haben. Sie wissen dann lediglich, dass das vom

Eierstock freigesetzte Gelbkörperhormon (Progesteron) Ihre Temperatur etwas hochreguliert hat. Wahrscheinlich hatten Sie dann auch einen Eisprung. Aber ganz sicher sind Sie erst, wenn nach Geschlechtsverkehr an den fruchtbaren Tagen auch eine Schwangerschaft eingetreten ist. Es gibt nämlich Zyklen (Schätzungen gehen von 25 % aus), bei welchen trotz progesteronbedingtem Temperaturanstieg kein Eisprung stattgefunden hat. Z.B. wenn das Eibläschen (Follikel) nicht platzt oder wenn es leer (ohne Ei) war oder wenn das Ei in der Follikelwand hängen bleibt).

 

Mit freundlichen Grüßen

Manfred van Treek  

zurück zum Seitenanfang

Home ] Nach oben ]

Mitteilung an die

Redaktion schreiben

Copyright © 2001 Manfred van Treek
Stand: 14. Dezember 2012
Webhosting von http://www.jsr-internetpartner.de