www.medizinkritik.de

Praxis Manfred van Treek - Viernheim

Home Nach oben Inhalt

"Lady Comp"

Zufrieden mit Pille? ] 44 kg mehr Gewicht ] Regulationsstörung ] AGS - Pille mit 13 ] Spirale u. kein Ende ] Miranova absetzen ] Anfrage Kupferspirale ] Galakt./Mastopathie ] Schwindel ] Psy. Dysregulation ] Amenorrhö ] Pille PAP VIa ] Gelbkörperschwäche ] Zwischenblutungen ] Pille durchnehmen ] Psych. Abweichung ] Welche Spirale? ] Schwitzen/Blutung ] Pille und Gewicht ] Angstzustände ] Pille zu spät? ] Pille & Geruchssinn ] Hypermenorrhö ] Zyklus-Problem ] Schilddrüse/Spirale? ] Bauchschmerzen ] Angst vor Folgen ] Folgen der Pille ] Pille trotz Migräne? ] Schilddrüse u. Pille ] Blutungsstörungen ] Psych. Symptome ] Neurol. Symptome ] Migräne ] Gewichtszunahme ] [ "Lady Comp" ]

 

Dieser Beitrag steht seit dem 10.08.2001 auf der WebSite

Anfrage bezüglich Verhütungs-Computer.

 

Sehr geehrter Herr van Treek!

In Zeitschriften lese ich in letzter Zeit häufig über den sogenannten "Lady-Comp", welcher als sicheres Verhütungsmittel angepriesen wird. Was ist von diesem technischen Gerät zu halten oder auch von anderen Verhütungs-Computern?

Mich würde weiter interessieren, wie ich als Christ mit dieser neuen Möglichkeit umzugehen habe.

Für eine baldige Antwort wäre ich Ihnen dankbar.

Mit freundlichen Grüßen

MA

horizontal rule

Antwort der Redaktion 

Liebe Frau A,

vielen Dank für Ihre Anfrage von Anfang August 2001.

Diese Frage kann von mehreren Seiten betrachtet werden:

Sie sprechen die Sicherheit der Verhütungs-Computer an. Ich kenne aus meiner Praxis einige Fälle, wo Frauen mit Verhütungs-Computer schwanger geworden sind. Studien haben gezeigt, dass der sogenannte Pearl-Index dieser Geräte 4-6 beträgt, d.h. 4-6 Schwangerschaften pro 100 Paare, die diese Methode ein Jahr lang anwenden. Für ein Paar, das wichtige und gerechte Gründe hat, eine Schwangerschaft ganz sicher zu vermeiden, das sich aber trotzdem mit der körperlichen Vereinigung gegenseitige Liebe schenken will, ist diese technische Methode nicht geeignet.

Sicherlich sind die computer-gestützten Methoden, die den natürliche Zyklus der Frau auswerten, frauenfreundlicher als Pille, Spirale und Sterilisation, bei welchen unverantwortliche Manipulationen durchgeführt werden. Es gibt nach meiner Erfahrung keine einzige Frau, die während oder nach manipulativer Verhütung nicht irgendeine Krankheit entwickelt, oft erst Jahre danach. Vom Gesundheitsaspekt her sind die Temperatur-Computer der Pille, der Spirale und der Sterilisation vorzuziehen.

Um nicht nur als Arzt, sondern auch als Christ dazu Stellung zu nehmen, muss ich etwas ausholen.

Von den Herstellern der Verhütungs-Computer und auch von Sexualberatungsstellen wird oft empfohlen, an den von diesen Geräten angezeigten fruchtbaren Tagen mechanische Verhütungsmittel zu benutzen, um trotz fruchtbarer Phase Geschlechtsverkehr haben zu können. Damit sind Kondome oder Diaphragmen (Portiokappen) gemeint. Die ohnehin mit einem durchschnittlichen Pearl-Index von 3 relativ unsicheren mechanischen Verhütungsmittel haben allerdings in der fruchtbaren Phase einen noch höheren Peral-Index. Da die Frau in ihrem Zyklus nur einige Tage empfangen kann (1/4 bis 1/3 der Zykluszeit), wird sich der Pearl-Index bei einem solchen Verhalten auf ca. 10 erhöhen.

Unabhängig von der Sicherheit scheint der Frau bei der Benutzung von Kondomen kein Schaden zugefügt zu werden, es wird ja nicht in ihren Hormonhaushalt eingegriffen, wie bei der Pille, und sie wird auch nicht durch einen Fremdkörper in der Gebärmutter belastet, wie bei der Spirale. Jedoch hat sich mir folgendes angedeutet: wenn man dem Schöpfer und seinem Naturgesetz - Geschlechtsverkehr an fruchtbaren Tagen = Kind - durch eine Gummimembran ein Schnippchen schlägt, dann hat dies kränkende Folgen für die Seelen des Paares. Der Körper der Frau und die Seelen beider Eltern sind nun mal an den fruchtbaren Tagen der Frau auf Empfängnis eingestellt. Wird diese Einstellung durch mechanische Verhütungsmittel frustriert, dann entsteht eine Disharmonie auf der seelischen Ebene, welche über psychosomatische Zusammenhänge auch körperliche Symptome und Krankheiten hervorrufen kann und auch das Verhältnis der beiden Partner bis hin zum Zerwürfnis stört.

Es ist also nicht gut, wenn bei der Sexualität etwas zwischen Frau und Mann ist, was das natürliche Ergebnis des Geschlechtsverkehrs, das Kind verhindert.

Die meisten Zeitgenossen meinen, es sich in dieser Hinsicht sehr leicht machen zu können. Man glaubt, die Sexualität ausleben zu können, scheint sich anfangs auch ganz gut damit vorzukommen, aber im Grunde ist diese Art des Sexes von Anfang an eine große Lüge. Mit Verhütung liebt man sich gar nicht bedingungslos und 100%ig. Dazu gehört nämlich, dass man den anderen so annimmt, wie er von Gott geschaffen worden ist, also mit Fruchtbarkeit.

Und es gehört dazu, die Kinder als Früchte der Liebe anzunehmen. Will man dies nicht, fehlt etwas an der vollen Liebe, diese Verbindung ist nicht mehr oder war nie „gesegnet“.

Als Christ sehe ich in der Verhütung das Problem, dass die bedingungslose und vollständige Liebe durch die Verhütungsmethoden behindert wird, es steht immer etwas zwischen Frau und Mann, eine Gummimembran oder eine andere Methode. Man will kein Kind, man scheut aber die selbstbestimmte Verantwortung und überträgt die Verantwortung auf das Mittel, das man zwischen sich gestellt hat. Wird die Frau trotzdem schwanger, hat das Mittel versagt, dann ist es nicht die eigene Schuld, man ist dafür dann nicht mehr verantwortlich, man kann abtreiben. Diese Einstellung haben viele, die Verhütungsmittel anwenden, ob bewusst oder unbewusst. Spätestens dann, wenn die ungeplante Schwangerschaftssituation aufgrund eines Verhütungsversagers auftritt, machen sich viele diese Einstellung zu eigen: „Ich hab das ja nicht gewollt“ (Stichwort: ungewollte Schwangerschaft).

Und genau dieses Problem haben wir auch bei den Verhütungs-Computern. Für das Paar ist der Verhütungs-Computer eine Art „Black-Box“, an die man die Verantwortung abgeben kann. Es steht etwas Technisches zwischen Frau und Mann.

Möglicherweise ist die Angst vor der eigenen Verantwortung der Grund, warum sich entgegen aller Vernunft heute deutlich mehr Frauen für die unsicheren und teuren Verhütungs-Computer entscheiden, statt für die Natürliche Empfängnisregelung nach Prof. Rötzer (NER) (http://www.iner.org/), die einen Pearl-Index von deutlich unter 1 hat. Bei guter Anleitung und gewissenhafter Einhaltung der Regeln der NER ist deren Pearl-Index nahezu 0, also fast 100%ig sicher. Wichtig für Christen ist aber, dass bei der NER nichts mehr die Liebe Trennendes, bedingt Machendes zwischen Frau und Mann steht. Ein Paar, das die NER praktiziert, akzeptiert seine körperliche und seelische Natur so, wie sie von Gott geschaffen worden ist. Wenn gerechte Gründe vorliegen, eine Schwangerschaft zu vermeiden, dann muss an den fruchtbaren Tagen der Frau auf Geschlechtsverkehr verzichtet werden. Da Gott aber den Zyklus der Frau so gestaltet hat, dass mehr als die Hälfte der Tage unfruchtbar sind, darf sicherlich angenommen werden, dass diese Tage genutzt werden können, damit die Menschen sich ihre Liebe gegenseitig schenken können.

Mit freundlichen Grüßen

Manfred van Treek  

zurück zum Seitenanfang

Home ] Nach oben ]

Mitteilung an die

Redaktion schreiben

Copyright © 2001 Manfred van Treek
Stand: 14. Dezember 2012
Webhosting von http://www.jsr-internetpartner.de