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HypermenorrhöBehandlung durch Pille oder Hormon-Spirale?
Folgende Anfrage erreichte die Redaktion am 22.2.2003
Sehr
geehrter Herr van Treek
Die
Antwort hat mich sehr beeindruckt, da sie meine Vorstellungen bestärkt. Ich
finde es echt gut, dass sie die junge Frau auf
www.wahreliebewartet.de hinweisen. Wie viele
Verletzungen entstehen in den Herzen der Frauen durch die sexuelle Freiheit in
unserm Land. Und wie viel Schäden muss eine Ehe ausbaden, da wir keine Grenzen
im sexuellen Bereich akzeptieren.
Nun zu
meiner Frage und auch zu dem Grund warum ich im Internet suchte: Ich bin 38
Jahre und ich habe Eisenmangel. (Hb 9,9)Der Eisenspeicher ist ziemlich leer.
Mein Frauenarzt hat mir Hormone (Leios) verschrieben, um meine monatliche
Blutung, die sehr stark und über eine Woche dauert zu regulieren.
So
stehe ich nun vor einer Entscheidung. Einerseits tut es mir sehr gut, wenn ich
keine starken Blutungen mehr habe. Andererseits möchte ich kein Risiko eingehen
Leben unbewusst zu töten.
Herzlichen Dank !
Liebe Frau ...
Ein herzliches Dankeschön für Ihre zustimmenden Sätze.
Nun zu Ihrer Anfrage: Ihr Frauenarzt zeigte einerseits ein großes Verantwortungsbewusstsein, da er die starke Verschlimmerung Ihrer Migräne nicht herunterspielte oder gar behauptete: „Das kommt nicht von der Pille“. Leider finden sich in dieser Fachmedizinergruppe nicht wenige, die ihre technischen Verhütungsmethoden so sehr auf den Sockel gehoben wissen wollen, dass es jenseits ihrer Vorstellungskraft ist, dass die Pille Nebenwirkungen haben könnte. Andererseits finde ich es aber schade, dass ihm nun nichts weiter einfällt, als Ihre starken Blutungen erneut mit Hormongewalt zu stoppen. Diesmal mit einer Hormonspirale, wahrscheinlich „Mirena“, welche Levonorgestrel enthält. Sie schreiben leider nichts Konkretes über Ihre Fortpflanzungs- und Verhütungsvorgeschichte. Allerdings könnten bei Ihnen schon einige Eckigkeiten gewesen sein, denn Sie schreiben „..., da wir keine Grenzen im sexuellen Bereich akzeptieren. Ich selbst wäre daran zerbrochen, wenn ich nicht Heilung in meiner Beziehung zu Gott gefunden hätte“. Wie dem auch sei, sie haben sich damit auseinandergesetzt und somit aus psychologischer Sicht einen wesentlichen Schritt zur Heilung getan. Die gewaltsame Unterdrückung der Hypermenorrhö durch die Hormonspirale halte ich für kontraindiziert. Bei Ihnen könnte eine Östrogendominanz vorliegen, und es sollte geklärt werden, wo die Östrogendominanz bei Ihnen herkommt. Denn es sind ja die Östrogene, die die Gebärmutterschleimhaut so stark aufbauen, dass bei der Menstruation ein so starker Blutverlust auftritt. Eine ständig Levonorgestrel (Progestin, künstlicher und veränderter Nachbau des Gelbkörperhomons Progesteron) abgebende Verhütungsspirale kann dazu führen, dass Sie überhaupt nicht mehr bluten. Mit solchen naturwidrigen Eingriffen machen die Gynäkologen noch Reklame für sich, nach dem Motto „Was brauchen wir die lästige Monatsblutung“. Mit den Neben- und Folgewirkungen wissen sie dann nichts mehr anzufangen, „das kommt dann nicht von der Spirale“. Auf solche Erfahrungen müssten Sie sich einstellen, wenn Sie es mit der Empfehlung des Gynäkologen probieren wollten. Ich finde es schon verdächtig, dass er überhaupt nicht auf Ihren Einwand, durch die Spirale würden doch Ihre Embyonen sterben, sollten sie denn bei der Befruchtung entstehen, reagiert hat. Sie haben natürlich völlig recht – genau so wirkt die Spirale. Warum haben die Allgemeinärzte denn so viele depressive und ehemüde Spiralenträgerinnen in ihren Praxen? Oder depressive ehemalige Spiralenträgerinnen? Diese Dauerabtreibungen wirken doch lebenslang nach.
Sie sollten nun in ihrer Umwelt nachforschen. Amalgam, andere Schwermetallbelastungen, wurzeltote Zähne, Holzschutzmittel, all dies kann zu einer Östrogendominanz führen. Sogar Nagellack und Haarfärbemittel können hormonbeeinflussende Wirkungen haben. Ein Versuch mit natürlichem Progesteron könnte durchaus Hoffnung geben. Sie können sich auch mal die Webseite des amerikanischen Arztes und Hormonforschers John Lee anschauen: http://www.johnleemd.com . Möglicherweise ist auch ein Behandlungsversuch mit Agnus castus, Vitaminen und Spurenelementen sinnvoll. Aber es müssen, falls vorhanden, toxische Beeinträchtigungen ausgeschaltet werden.
Ich hoffe, Ihnen mit dieser Antwort weitergeholfen zu haben.
Liebe Grüße M. van Treek
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