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Angstzustände

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Dieser Beitrag ist seit dem 01.04.2003 auf dieser Webseite

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Angstzustände nach Beginn mit der Pille

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Folgende Anfrage erreichte die Redaktion Medizinkritik am 30.03.2003

 

Sehr geehrter Herr van Treek.

Ich wende mich hier im Auftrag meiner drei Jahre jüngeren 17jährigen Partnerin mit einigen Fragen an Sie.

Meine Freundin nimmt seit etwa sechs Wochen die Mikropille, die ihr aufgrund von Menstruationsbeschwerden und Akne verschrieben wurde. Die Pille dient uns jetzt auch zur Verhütung, das ist uns wegen der „Risikominimierung“ ganz willkommen, vorher hatten wir Präservative benutzt.

Die ersten Wochen schien sie damit auch ganz zufrieden zu sein. Kürzlich offenbarte sie mir aber, dass sie bereits das zweite mal Angstzustände hatte, sie war völlig aufgelöst und zitterte heftig. Unsere Beziehung ist sehr harmonisch und auch ihr familiäres Umfeld gibt ihr keine Gründe, psychisch angeschlagen oder gar labil zu sein; zumindest soweit ich es einschätzen kann.

Da diese Angstattacken erst seit dem Einnehmen der Pille (die genaue Marke ist mir momentan nicht bekannt) aufgetreten sind, liegt der

Schluss nahe, dass eine Verbindung besteht. Ich versuche nun ihretwillen herauszufinden, ob dies überhaupt zumindest theoretisch möglich ist. Welche Tips können sie uns hierzu geben? Ist ein Wechsel der Pillenmarke sinnvoll, eventuell ein Besuch des Frauenarztes?

 

Vielen Dank für ihre Hilfe und herzliche Grüße!

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Antwort der Redaktion vom 01.04.2003:

 

Sehr geehrter Herr ...

Vielen Dank für Ihre vertrauensvolle Anfrage.

Es ist bemerkens- und lobenswert, dass Sie sich um das Wohlergehen Ihrer Freundin Sorgen machen. Vielen Männern ist diese „Frauensache“ schlicht und einfach egal.

Solche Angstzustände als psychische Reaktion auf die Manipulationen, die die Pille bei Ihrer Freundin hervorruft, sind nicht selten. Schauen Sie sich dazu bitte weitere Fallbeispiele auf meiner Webseite an. Die Hälfte aller Pillenbenutzerinnen erleidet psychische Nebenwirkungen, das hängt u.a. auch damit zusammen, dass Hormonsystem und Psyche einander beeinflussen. Ein Viertel aller Pillenbenutzerinnen verliert die Lust auf Sexualität, eine nicht gerade partnerschafts- oder ehefördernde Nebenwirkung. Die psychischen Nebenwirkungen bei Ihrer Freundin stellen einen ziemlich hohen Preis für die von Ihnen begrüßte „Risikominimierung“ dar.

Ihre Freundin kann natürlich zum Pillenverschreiber gehen, der wird aller Erfahrung nach entweder den Zusammenhang leugnen oder aber einen Wechsel des Pillenpräparates veranlassen. Dann gibt es eben andere Nebenwirkungen – „Der Preis ist heiß!“ Vielleicht ist es aber ein besonders schlauer Gynäkologe, und er findet tatsächlich ein „verträgliches“ Präparat, dann kommen die Neben- und langfristigen Folgewirkungen eben erst nach einigen Jahren oder Jahrzehnten. Solche Szenarien sind alle denkbar; es ist aber im Einzelfall nie vorhersehbar, was nun eintritt.

 

Ich möchte das Problem noch von einer psychologischen oder besser geistlichen Seite betrachten.

Machen Sie sich doch bitte mal Gedanken über das „Risiko“, das sie hier ansprechen. Ein anderer Name für dieses „Risiko“ ist: Kind. Wieso kriegt eine Frau Angstzustände, wenn sie die Pille nimmt oder die Spirale trägt? Es ist in diesen Fällen nach meiner Beobachtung eine panische Angst, die hier auftritt, als ob es um das Leben ihres Kindes geht. Bei den Angstattacken der Spiralenträgerinnen ist es allgemein bekannt: Die Spirale ist ein Abtreibungsgerät und bei frequentem Geschlechtsverkehr kommt es immer wieder zur Entstehung von Embryonen, die eine göttliche Geistseele haben (Gott neben Mutter und Vater als Dritter im Bunde bei der Erschaffung neuer Menschen – so lautet die christliche Botschaft und wahrscheinlich auch die aller anderen Religionen).

Viel weniger bekannt ist aber, dass die Pille nicht nur über die Ovulationshemmung wirkt. Durch Ultraschalluntersuchungen wurde festgestellt, dass es in manchen Pillenzyklen doch zum Eisprung kommt. Somit kommt es auch zur Befruchtung und somit zur Entstehung eines Kindes. Die künstlichen Pillenhormone bewirken neben der möglichen Unterdrückung des Eisprungs eine Desynchronisation der Eileiterbeweglichkeit und einen mangelhaften Aufbau der Gebärmutterschleimhaut. Somit kann der entstandene Embryo entweder nicht zeitgerecht die rettende Gebärmutterhöhle erreichen oder er findet kein zur Einnistung ausreichend vorbereitetes Bett vor.

Nun kennen Sie die Realität, die ein herkömmlicher Gynäkologe den Frauen nicht mitteilt. Können Sie sich nun vorstellen, warum infolge dieser im Unbewussten stattfindenden Vorgänge bei manchen Pillenbenutzerinnen Angst und Schrecken auftritt? Selbst wenn es im Mikrokosmos der Frau noch nicht zu einem solchen Kindstod gekommen ist, so kann es dennoch Sinn der Panikattacken sein, auf diese Gefahr hinzudeuten. Ob die potentielle Mutter oder beide potentiellen Eltern diese Deutung wahrnehmen, ist eine andere Frage. 

Die Entscheidung, die Sie treffen müssen, kann Ihnen keiner abnehmen. Ich möchte Ihnen noch zwei Webseiten empfehlen: Auf der Seite der Aktion Leben e.V. www.aktion-leben.de können Sie sich Band 7 der Schriftenreihe „Die Wirkung der Anti-Baby-Pille vor und nach der Empfängnis“ von Renate Boel downloaden. Möglicherweise ist auch noch die Webseite www.wahreliebewartet.de für Sie interessant.

Mit freundlichen Grüßen

M. van Treek

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Stand: 14. Dezember 2012
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