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Welche Spirale?

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Dieser Beitrag ist seit dem 09.06.2003 auf dieser Webseite

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Welche Spirale ist vorzuziehen?

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Folgende Anfrage erreichte die Redaktion Medizinkritik am 08.06.2003


 

Guten Tag,

meine Frage wäre, ob die Hormondosis in der Hormonspirale Ihrer Meinung nach eher zu vermeiden sei und deshalb die Kupferspirale vorzuziehen wäre. Oder wirkt sich die Hormonabgabe so gut wie gar nicht auf den Körper aus und ist deshalb zu vernachlässigen?
Falls von Interesse für die Antwort: Ich bin stillende Mutter im Alter von
26 Jahren.

Vielen Dank im Voraus

Frau R. aus München

 

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Sehr geehrte Frau R.

 

Vielen Dank für Ihre vertrauensvolle Anfrage.

 

Die Hormondosis der Hormonspirale ist überhaupt nicht zu vernachlässigen, verursacht sie doch bei den Benutzerinnen zunächst unregelmäßige Blutungen. Nach einigen Zyklen stellen sich die Blutungen bei den meisten Frauen ganz ein. Durch die Gestine der Hormonspirale wird der natürliche Gebärmutterschleimhaut-Aufbau unmöglich gemacht. Somit ist keine oder keine ausreichende Schleimhaut da, die abbluten kann. Wenn Hormonspiralenträgerinnen krank werden, dann muss dies genau damit zusammenhängen, dass sie auf diese Weise künstlich amenorrhöisch gemacht worden sind. Wenn eine Frau nicht mehr blutet, obwohl sie ihrem Alter entsprechend noch bluten müsste, kann sie nicht mehr über die Monatsblutung entgiften. Das habe ich auf meiner Webseite in mehreren Beiträgen ausgeführt. Wenn die Blutung bei Ihnen als stillende Mutter noch nicht eingetreten ist, dann könnte es tatsächlich passieren, dass Sie die nächsten drei Jahre überhaupt nicht mehr bluten, wenn Sie sich jetzt die Hormonspirale einsetzen lassen. Wenn Ihr Gynäkologe Ihnen diesen Zustand als Erfolg verkaufen will, „weil Frauen ihre Menstruationsblutung ja als lästig empfinden“, und Sie glauben ihm und danken Ihm womöglich auch noch dafür, dann kann man allerdings nichts machen, dann ist das schlicht und ergreifend „Pech“.

 

Ein kurzer Exkurs:

Die Amenorrhö während der Schwangerschaft und während der ersten Monate der Stillzeit ist übrigens „natürlich“ und von daher nicht krank machend. Während der Stillzeit kann die Frau, die Natürliche Empfängnisregelung nach Rötzer praktiziert, sehr leicht Zwischenblutungen von der ersten echten Menstruationsblutung unterscheiden. Einer Zwischenblutung geht keine durch das Gelbkörperhormon aus dem ersten Eisprungs nach der Geburt hervorgerufene Temperaturhochlage voraus. An den vor der ersten echten Menstruationsblutung durchbrechenden Zwischenblutungen erkennt die NER-Frau, dass ihr Organismus die natürliche Reinigungsblutung wieder braucht. – Soweit der Exkurs.

 

Aber egal, ob Hormon- oder Kupferspirale! – Möglicherweise wissen Sie nicht, wie die Spirale wirkt? Ich habe es in mehreren Beiträgen auf dieser Webseite erwähnt: Spiralen wirken frühabtreibend. Und bevor Sie eine solch existentielle Entscheidung treffen, sollten Sie sich fragen, wie sie sich mit dem Wissen fühlen würden, einerseits ein süßes geborenes Baby im Arm zu haben, während andererseits ihre ungeborenen Kinder über die Jahre hinweg in nicht feststellbarer Zahl ihr Leben lassen müssen, während sie im embryonalen Blastozystenstadium sind. Als Blastozyste wird der Embryo bezeichnet, der im etwas 100-Zellen-Stadium ist, das ist die Entwicklungsstufe des Kindes, in welcher es sich in die Gebärmutter einnistet. Es kann dies aber nicht, wenn es der Spiralenfremdkörper verhindert.

Diese ganzen schrecklichen Dinge, denen sich die heutigen modernen Menschen des Verhütungszeitalters aussetzen, wären nicht nötig, wenn sie bereit wären, sich die Gesetzmäßigkeiten der menschlichen Fruchtbarkeit anzueignen. Von der Intelligenz her sind die meisten dazu in der Lage. Es fehlt aber die Gutwilligkeit.

 

Eine weisheitsvolle Entscheidung wünscht Ihnen

 

M. van Treek

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Stand: 14. Dezember 2012
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