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Schwindel und Kopfschmerzen

 unter der Pille

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Folgende Anfrage erreichte die Redaktion Medizinkritik am 15.11.2003:

 

Hallo!

Ich bin 15 Jahre alt und nehme seit 1 1/2 Wochen die Pille Leios. Es ist meine erste Pille.
Erst kam ich damit gut zurecht, doch schon bald hatte ich leichte Schwindelgefühle. Die letzten drei Tage hatte ich dann schreckliche Kopfschmerzen und Übelkeit.

Kann das von dieser Pille kommen? Sind noch andere Nebenwirkungen bekannt und was kann ich dagegen tun?
Ich würde mich über eine baldige Rückantwort freuen.


Mit freundlichen Grüßen

C.

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Antwort der Redaktion Medizinkritik am 15.11.2003:

 

Hallo Frau C.

Schwindel, Kopfschmerzen und Übelkeit können viele Ursachen haben. Gerade in diesen Tage sind viele Leute an grippalen Infekten mit Stirnhöhlenbeteiligung erkrankt. Auch das kann starke Kopfschmerzen und Schwindel hervorrufen. Bei Halsentzündungen klagen die Patienten oft auch über Übelkeit. Wenn Sie also zur Zeit einen grippalen Infekt haben, dann könnten Ihre Beschwerden auch daran liegen.

Es ist allerdings auffällig, dass Ihre Beschwerden zeitlich so nahe mit dem Beginn der Pilleneinnahme zusammenfallen. Somit ist zu vermuten, dass Ihr Körper sich mit diesen Symptomen gegen die hormonelle Fremdbestimmung wehrt. Ihr Körper will Ihnen möglicherweise signalisieren, dass die synthetischen Hormone der Pille nicht gut für ihn sind.

Vor einigen Tagen kam ein 13jähriges Mädchen in meine Praxis und berichtete, dass sie den Schulunterricht am Morgen habe verlassen müssen, weil plötzlich ganz starker Schwindel, verschwommenes Sehen, eiskalte Hände und Zittern am ganzen Körper aufgetreten seien. Sogar der Unterkiefer habe geklappert. Als sie bei mir in der Sprechstunde war, hatte sie noch Schwindel und Kopfschmerzen. Solch starke Beschwerden hatte sie vorher nie gehabt. Allerdings bestanden die Kopfschmerzen in leichterer Ausprägung schon seit einigen Tagen. Da kein Infekt vorlag fragte ich nach irgendwelchen Medikamenten, die sie vielleicht nehmen würde. Sie gab an, seit einem Monat die Antibabypille gegen ihre Regelschmerzen zu nehmen.

Ich habe ihr natürlich geraten, sofort mit der Pille aufzuhören. Es ist schon sehr traurig, dass die Gynäkologen jungen Mädchen mit Regelschmerzen immer noch die Pille verschreiben, womit sich die Regelschmerzen zwar bessern, aber wodurch dann andere und schwerwiegendere Krankheiten verursacht werden. Gegen Regelschmerzen gibt es wirksame therapeutische Möglichkeiten aus der Frauennaturheilkunde ohne Nebenwirkungen bis hin zum naturidentischen Gelbkörperhormon. Der Mangel an diesem Hormon ist oft die Ursache der Regelschmerzen.

Ich weiß nun nicht, was bei Ihnen der Grund für die Pilleneinnahme ist, möglicherweise geht es ja auch um Verhütung. Aus meiner Erfahrung darf ich Ihnen aber raten, nicht mit der Pille weiterzumachen. Bei den künstlichen Hormonpillen für die Wechseljahre hat es die Medizin jetzt endlich akzeptiert, dass diese über Jahrzehnte angewandte „Therapie"methode mehr Schaden als Nutzen anrichtete. Da die Inhaltsstoffe von Wechseljahreshormonen und Antibabypille teilweise identisch sind, ist eine ähnliche Nebenwirkungsproblematik zu erwarten.

Der Gynäkologe wird Ihnen möglicherweise raten, die Pille weiterzunehmen, da es einige Zeit dauern könne, bis Sie sich daran gewöhnt haben. Oder er schlägt Ihnen einen Wechsel auf ein anderes Präparat vor. Vielleicht gewöhnen Sie sich ja auch wirklich mit der Zeit an diese Hormonmanipulation und denken dann, dass Sie ganz zufrieden sind. Aber wenn Ihr Körper dann in seiner Abwehrhaltung gegen die Fremdhormone gelähmt worden ist, dann besteht die große Gefahr, dass die Schädlichkeit unbemerkt weiter wirkt. Auf dieser Webseite sind ja schon zahlreiche Fallbeispiele veröffentlicht.

Vielleicht sollten Sie sich glücklich schätzen, dass Sie einen so wachsam reagierenden Organismus haben, der Ihnen mit den Symptomen zeigt: so nicht!

 

Mit freundlichen Grüßen

und alles Gute

 

M. van Treek

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Stand: 14. Dezember 2012
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